Nachhaltigkeit

Der Grüne Beutel - ab dem dritten Mal ist es Tradition


Vor den Sommerferien haben wir, das Team aus dem Ausschuss Nachhaltigkeit, mit großem Erfolg zum 3. Mal die Werbetrommel für unseren Grünen Beutel mit dem Slogan „Bunt mit viel Grün“ gerührt. 

Wie immer war es ein aufregender Nachmittag für die künftigen Fünftklässler*innen, die im Juni ihre neuen Tutor*innen und Klassenkamerad*innen kennen lernen konnten. Bei strahlendem Sonnenschein herrschte eine fröhlich-ausgelassene Stimmung auf dem Schulhof und während die Kinder ihr neues Klassenzimmer ansehen konnten, nutzten zahlreiche Eltern/Erziehungsberechtigte die Gelegenheit, um sich an unserem Stand im Interim über die Arbeit des Ausschusses zu informieren und eine Füllung für den Grünen Beutel zum Einschulungstag ihre Kinder zu bestellen. 

Auch in diesem Jahr war der nachhaltig produzierte Beutel prall mit allem gefüllt, was die Kids für den Start an unserer Schule benötigen: Schreibwaren wie Hefte, Hefter, Schreibblöcke, Bleistifte, ein Geodreieck ... natürlich alles nachhaltig produziert und mit einem Materialwert von etwas über 20 Euro. Mit einer Spende ab 5 Euro konnte die Füllung für den ersten Schultag reserviert werden.

Wir sind glücklich, dass so viele Eltern/Erziehungsberechtigte unser Angebot genutzt und mehr als großzügig gespendet haben. Damit sind wir sehr zuversichtlich, dass der Grüne Beutel im Schuljahr 2022/23 in die 4. Runde gehen kann.

An dieser Stelle bedanken wir uns auch herzlich bei unserem Förderkreis, der es wieder ermöglicht hat, dass jedes Kind - unabhängig davon, ob eine Spende erfolgt ist oder nicht - diesen besonderen Willkommensgruß an unserer Schule in Form eines Grünen Beutels erhalten hat. Ohne die finanzielle Unterstützung des Förderkreises wäre das nicht realisierbar gewesen.

Der Grüne Beutel 2022 hat übrigens einen lila Aufdruck. Lila ist die siebte Farbe des Regenbogens und steht u. a. für Kreativität. Kreativität nimmt an unserer Schule einen großen Platz ein: sei es musikalisch, künstlerisch, sportlich oder auch in der Möglichkeit die eigenen Stärken zu nutzen und sich in diversen Ausschüssen, Projekten und Aktivitäten mit ein zubringen

Wir wünschen allen neuen Schüler*innen, eine bunte Zeit an der Gesamtschule Rodenkirchen und dass sie ihren ganz eigene Platz an unserer Schule finden und sie sich in dem, was sie sind und ausmacht, entfalten können.

Das Team vom Ausschuss Nachhaltigkeit

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Text & Fotos: Melanie Igel


Wir machen uns auf den Weg…!

Der Freiday startete mit einer bunten Kick-Off Veranstaltung


Am 19.08.2022 starteten wir mit einer bunten und kreativen Kick-Off Veranstaltung in die Pilotierung des Freidays an der Gesamtschule Rodenkirchen.

Die Klassen 7.6 und 7.8 machen sich auf den Weg, unsere Schule, den Stadtteil oder die Stadt durch individuelle Projekte nachhaltig zu verschönern und voranzubringen. 

Der FREIDAY bietet Freiraum für Erfahrungs- und Beziehungslernen, insbesondere wenn es um Zukunftsthemen geht. Basierend auf den 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung suchen die Schüler*innen sich Themen, die sie interessieren und werden selbst tätig, um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Sie haben Zeit genug und erhalten die nötige Unterstützung, um ihre Themen mutig und engagiert nach vorne zu bringen. Vielleicht möchten sie den Schulhof verschönern, vielleicht das Verkehrskonzept im nahen Umfeld ändern? Wie sieht es mit dem Essen in der Mensa aus und welche Kooperationen bieten sich im nahen Umfeld an, um gemeinsam andere Menschen in Not zu unterstützen? Das und vieles mehr könnten nachhaltige und frei gewählte Zukunftsthemen sein. Wir sind selbst sehr neugierig, was den Schüler*innen alles einfallen wird. Natürlich begleiten und evaluieren wir dieses neue Format an unsere Schule regelmäßig in der Hoffnung, dass es zukünftig ein fester Bestandteil unseres Schulkonzeptes wird.

Bei der Kick-Off Veranstaltung stand das Handeln im Mittelpunkt, sodass die Schüler*innen bereits einen ersten Eindruck vom Freiday gewinnen konnten. So konnten sie beispielsweise Seed Bombs herstellen, Müll sortieren, aber auch ihre ersten Ideen für eigene Projekte festhalten.
Wir freuen uns sehr, dass wir an unserer Schule die Möglichkeit haben, dieses tolle Projekt auf den Weg zu bringen und sind sehr neugierig, was den Schüler*innen alles einfallen wird. Natürlich begleiten und evaluieren wir dieses neue Format an unsere Schule regelmäßig, in der Hoffnung, dass es zukünftig ein fester Bestandteil unseres Schulkonzeptes wird.


Text: Corinna Clobes & Agnes vom Hövel
Fotos: Volker Müller


Schule der Zukunft - Wir sind dabei!

Es herrscht großer Enthusiasmus im Ausschuss Nachhaltigkeit, denn vor einigen Wochen hat dieser unsere Schule bei dem NRW-Landesprogramm „Schule der Zukunft - Bildung für nachhaltige Entwicklung“ angemeldet und als ersten Schritt ein Profil erstellt:

https://www.sdz.nrw.de/sdz/profil/detail/18264/

Die Teilnahme ist nun auch mit überwältigender Mehrheit durch die Lehrer*innen- und die Schulkonferenz offiziell bestätigt.

Ziel dieser kostenfreien Plattform ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zum Bestandteil unserer Unterrichts- und Schulentwicklung zu machen.

„Schule der Zukunft“ ist eine gemeinsame Initiative des Schul- und Umweltministeriums, an der sich schon über 400 Einrichtungen beteiligen.

Die Prinzipien hinter BNE sind Unterstützen, Stärken, Wertschätzen und Sichtbarmachen.

Wir machen mit, da das Landesprogramm konkrete Ziele unseres Ausschusses widerspiegelt.

Durch unsere Teilnahme haben wir die Möglichkeit v. a. Unterstützungs-, Austausch- und Bildungsangebote zu mobilisieren. Diese richten sich nicht nur an einzelne Lehrer*innen oder Schüler*innen, sondern auch in Form von Workshops an Klassen, Kurse und über interne Multiplikatoren die ganze Schulgemeinschaft. Ziel ist letztendlich die langfristige und feste Implementierung von Bildung für nachhaltige Entwicklung an unserer und möglichst vielen weiteren Schulen.

Über Netzwerke können wir uns auch regional mit außerschulischen Partner*innen und Schulen verknüpfen.

Alle zwei Jahre kann man sich für die Teilnahme an BNE-Bildungsaktivitäten auszeichnen lassen. Hierbei wird in drei Stufen differenziert, die die Umsetzung der Ziele von BNE kategorisieren.

Aktuell macht sich nun der Ausschuss Nachhaltigkeit auf den Weg, mit der Schulgemeinschaft wortwörtlich die erste Stufe „BNE in Unterrichtsentwicklung“ zu erklimmen. Als erste Schritte sichtet der Ausschuss den Istzustand und wird dann an Perspektiven arbeiten.

Die weiteren Stufen „BNE in Schulentwicklung“ und „Schule auf dem Weg zu einer nachhaltigen Einrichtung“ sollen dann in Zukunft anvisiert werden.

Wichtig ist für den Ausschuss Nachhaltigkeit, die ganze Schulgemeinschaft auf diesem Weg mitzunehmen und die Unterstützung aller am Schulleben beteiligten Parteien zu erhalten, schließlich ist das Thema Nachhaltigkeit zukunftsweisend und geht alle etwas an.

Dementsprechend sind auch Projekttage zu den Themen „Nachhaltigkeit“ und „Vielfalt“ in der Planung.

Außerdem arbeiten wir gegenwärtig mit dem außerschulischen Partner „QuerWaldEin e.V.“ an einem lokalen Netzwerk mit weiteren Kölner Schulen.

Das Netzwerk setzt sich Ziele, die an den einzelnen Schulen in Projekten umgesetzt werden. Aktuell fokussiert sich das Netzwerk auf die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals bzw. SDGs: https://17ziele.de). Die 17 Ziele zeigen die Ganzheitlichkeit des Themas nachhaltige Entwicklung und vereinen sowohl regionale als auch globale Perspektiven.

Grundsätzlich geht es dem Ausschuss Nachhaltigkeit bei der Teilnahme an „Schule der Zukunft“ nicht um Auszeichnungen, sondern vielmehr um das große Ganze, die Begleitung, Unterstützung und Vernetzung.

Letztendlich stehen hinter einer zukunftsfähigen Schule Schüler*innen die befähigt wurden, mit den Herausforderungen der nahen Zukunft bewusst und geschult umzugehen. Das Thema nachhaltige Entwicklung ist bereits heute und in Zukunft unumgänglich.

Link: https://www.sdz.nrw.de/sdz/profil/detail/18264/

Text: Christian Kockhans, Ausschuss Nachhaltigkeit

01.10.2020

„Es ist wie bei einem Topf Milch: man weiß nicht, wann er zu kochen beginnt. Es gibt einen Punkt, dann kocht es und - kocht über.“

(Oliver Wagner,  Wuppertaler Klimainstitut)

Am 01./02.10.2020 konnten 6 Personen unserer Schulgemeinde an einem Change School Summit , ausgerichtet von Parto,  Partizipations- und Organisationsentwickung Köln, teilnehmen.

Gefördert wurde die Tagung von:

  • Engagement Global
  • Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
  • Teacher for Future
  • Science for Future
  • Wuppertaler Klimainstitut
  • Parto
  • Geman Watch
  • Forum Eltern und Schule

Der ¡Change School! Summit war ein Gipfeltreffen von 13 unterschiedlichen Schulen, die die Herausforderungen der Klimakrise annehmen und Empowerment entwickeln wollen zur Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele 2030. Die Kosten für die Tagung wurden vom Förderverein übernommen.

Wir haben viele Vorträge und Inputs gehört und konzentriert in unterschiedlichen Arbeitskreisen zu folgenden Zielsetzungen gearbeitet:

Wie gehen wir in unseren Schulen mit Unsicherheiten im Umgang mit den drohenden Klima-Umbrüchen und den unterschiedlichen Interessenlagen und Anforderungen an Schule um?

Welches neue Wissen und welche neuen Methoden brauchen Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern, um gemeinsam Lernprozesse für die Gestaltung einer wünschenswerten Zukunft zu initiieren?

Wie schaffen wir Entscheidungsstrukturen und Aktionsräume, die alle Beteiligten einbeziehen und ermutigen, die Veränderung der eigenen Schule hin zur Nachhaltigkeit voranzubringen?

Wir hatten ebenso einige Zeit, um uns mit der eigenen Schulwirklichkeit auseinanderzusetzen und Vorhaben hinsichtlich der Umsetzung der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu entwickeln und konkret zu planen.

Unsere ersten Ideen und Vorhaben, die wir im Ausschuss Nachhaltigkeit konkretisiert und abgesprochen haben findet ihr hier:

Unsere Ziele für die nächsten 2 Jahre:

I  Schulgemeinschaft ist mündig

in Bezug auf Nachhaltigkeit:

alle am Schulleben beteiligten Menschen sind informiert und sind befähigt ihren Fähigkeiten entsprechend verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen

II Nachhaltigkeit ist Teil des Unterrichts

Nachhaltigkeit ist bereits in allen Lehrplänen enthalten

Orientierungsrahmen für nachhaltige Bildung

(Cornelsen) ist bekannt (kostenfrei zu beziehen)

  • Leseecke im Lehrer*innenzimmer eröffnen
  • Vitrine im Verwaltungsbereich mit Global Goals
  • Wir haben Verbindungen zu anderen Schulen, die konkrete Projekte haben
  • Nachhaltigkeitskonzept entwickeln
  • Projektwoche (angedacht für die Zukunft: „Frei-Day“)

III  eine nachhaltige Gestaltung des Schulgeländes

„ Köln hat Klimanotstand ausgerufen „

Unterschriftenaktion im Kontext von Schulgelände, wir wollen einen „schönen“ Schulhof, Erhalt der Eiche, Schulgarten (AG)

kleine grüne Aktion im Interim (Blumentöpfe an Zaun etc.)

VI  eine klimaneutrale Schule

Ist-Zustand erfassen

„Schools for future“ Initiative des Wuppertaler Klimainstituts, die Materialien bereitstellen, wie sich Schulen auf den Weg  machen können, klimaneutral zu werden.

V  eine nachhaltige Struktur etablieren

„Schule der Zukunft“

Aufnahme von Nachhaltigkeit als ein Leitbild des Schulkonzepts

Nachhaltigkeit wird bei allen Entscheidungen mitgedacht

Hilfe durch „Steuergruppe“

Natürlich freuen wir uns über jegliche weitere Anregung und die Mitgestaltung einer Schule, die sich auf den Weg macht eine nachhaltige Bildung umzusetzen.

Euer Nachhaltigkeitsausschuss

Satzung des Nachhaltigkeitsausschusses 





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