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05.07.2018

Eine unvergessliche Woche in der Stadt der Liebe

Nachdem wir im März bereits Besuch von 19 französischen Schülern und Schülerinnen des collège Henri Matisse hatten, freuten sich alle Beteiligten auf den Gegenbesuch in Frankreich.
So saßen am 6. Juni 19 neugierige und aufgeregte SchülerInnen im Thalys, die es kaum erwarten konnten, ihre AustauschschülerInnen wiederzusehen und die Hauptstadt Frankreichs zu erkunden. Ja, richtig: Unsere Partnerschule liegt in Paris! Die SchülerInnen mussten sich allerdings noch länger als erwartet gedulden, denn unser Thalys kam aufgrund von technischen Störungen erst zwei Stunden später als geplant am Gare du Nord an. Doch auch diese Zeit wussten die SchülerInnen gut zu nutzen: Sie arbeiteten bereits an ihrem carnet de voyage (Ferientagebuch), das sie während ihres Austauschs begleiten sollte und in dem sie ihre Erlebnisse festhalten konnten.
Am Gare du Nord erwartete uns bereits Mme Bouvier, die uns zum collège begleitete, wo die französischen SchülerInnen uns einen königlichen Empfang boten: ein großes Buffet mit allerlei Köstlichkeiten!

Nach dem gemeinsamen Essen gingen unsere SchülerInnen mit ihren Austauschschülern und -schülerinnen nach Hause und lernten ihre Gastfamilien kennen.
Am nächsten Tag ging es bereits zu DER Sehenswürdigkeit von Paris: dem Eiffelturm!

Da wir schon um 9 Uhr morgens dort waren, mussten wir nicht lange Schlange stehen, um die 720 Stufen bis auf die zweite Etage des Eiffelturms zu erklimmen. Unsere Mühen wurden mit einer wunderschönen Aussicht auf die Stadt belohnt. Viele Fotos später folgten der Abstieg und ein Picknick im Park, um sich für den darauffolgenden Spaziergang zum Arc de Triomphe zu stärken. Der Spaziergang führte uns zunächst am Ufer der Seine entlang und bot uns nochmal eine schöne Sicht auf den Eiffelturm. Am Arc de Triomphe angekommen hatten die SchülerInnen Freizeit, die sie insbesondere für Shopping auf den Champs-Élysées nutzen konnten und auch genutzt haben. Am Centre Pompidou haben wir unseren ersten Tag in Paris mit einem leckeren französischen Croissant ausklingen lassen, bevor wir zum collège zurückgefahren sind, wo die SchülerInnen jeden Abend von ihren Austauschschülern und -schülerinnen abgeholt wurden.
Der Folgetag war ein Freitag und ein besonderer Tag. Unser gemeinsamer Ausflug mit den französischen Schülern und -schülerinnen stand bevor: die Besichtigung des Château von Versailles! Nicht nur für viele deutsche SchülerInnen war die Besichtigung von Versailles eine Premiere. Auch einige französische SchülerInnen kannten das Schloss nur von Bildern, da es etwas außerhalb der Stadt liegt. Umso schöner war das gemeinsame Entdecken der prunkvollen Gemächer und Säle mit anschließendem Spaziergang durch die königlichen Gärten.


Abends gingen die SchülerInnen mit ihren Austauschschülern und –schülerinnen nach Hause und verbrachten das Wochenende zusammen.

Am Montag machten wir uns auf, um eine sehr bekannte Frau zu sehen: die Mona Lisa. Es war nicht ganz einfach, sie vor die Linse zu bekommen, da sie sehr beliebt ist, aber mit ein bisschen Geduld ist es uns letztendlich gelungen. Danach trennten sich unsere Wege und wir besichtigten verschiedenste Kunstwerke.
Da das Wetter nicht mitspielte, musste unser Picknick im Freien ausfallen und wir stärkten uns in einem der Vorräume des Museums. Im Anschluss führte uns ein kurzer Spaziergang entlang der Seine in Richtung Île de la Cité und den Bateaux Mouches. Es folgte eine Schifffahrt auf einem solchen Bateau Mouche, die uns tolle Ausblicke auf die vielen Sehenswürdigkeiten von Paris ermöglichte und das im Trockenen! Mit dem Schiff hatten wir die Île de la Cité nun bereits umkreist, dennoch wollten wir sie auch zu Fuß erkunden. Dafür hatten die SchülerInnen anderthalb Stunden Zeit mit anschließendem Treffpunkt an der Kathedrale Notre-Dame. Nun war es schon später Nachmittag und wir mussten den Heimweg antreten.

Dienstags haben unsere SchülerInnen bis mittags am Unterricht des collège teilgenommen. Da sie in Gruppen unterschiedlichen Schulfächern zugeteilt waren, konnten sie sich im Anschluss gut über ihre Eindrücke und Erfahrungen austauschen. Sie wurden in den Fächern Deutsch und Französisch sogar aktiv in den Unterricht eingebunden und konnten eigenes Wissen einbringen.
Zu Mittag haben wir in dem französischen Restaurant Chartier gegessen. Hier durften die SchülerInnen ein Menü ihrer Wahl auf Französisch bestellen: entrée (Vorspeise), plat principal (Hauptspeise) und dessert (Nachspeise).

Gut gestärkt machten wir uns nach dem Essen auf zu Sacré-Cœur. Auf dem Weg dorthin haben die SchülerInnen auch Zeit gehabt, das Viertel Montmartre für sich zu entdecken. Der Ausblick von Montmartre auf die Stadt bildete einen gelungenen Abschluss des Tages, bevor es wieder zurück ins 20. Arrondissement ging.

Am Mittwoch war bereits der Tag der Abreise gekommen. Eine Woche, die wie im Fluge vergangen ist, lag hinter uns und so fiel der Abschied sehr schwer. Doch die SchülerInnen haben ihre Handynummern ausgetauscht und einige SchülerInnen haben sich bereits wieder verabredet.
Es bleibt also nur zu sagen: Au revoir Paris!

Claudia Jung, Elisabeth Hennen und Marisa Ernst



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