Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

im Namen der Schulgemeinde der Gesamtschule Rodenkirchen begrüße ich Sie und euch auf unserer Homepage.

Das Schuljahr 2017/18 ist das 47. Jahr der Gesamtschule Rodenkirchen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1971 als eine der ersten Gesamtschulen im Regierungsbezirk Köln hat sie sich immer wieder gesellschaftlichen und schulpolitischen Veränderungen gestellt und sie zum Anlass genommen, sich ständig weiterzuentwickeln.
Unsere Schule wird größer: Beginnend mit dem 5. Jahrgang werden wir acht, statt bisher sechs Parallelklassen haben. Der großen Nachfrage nach Gesamtschulplätzen im Kölner Süden werden wir damit besser gerecht. Wir freuen uns über die große Nachfrage und setzen alles daran, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler auch in der größeren Schule wohlfühlen und gut lernen können. Mit Beginn des Schuljahres beziehen wir – sobald die Freigabe für die Gebäude erteilt ist - die neuen Räume in drei Gebäudeteilen, die wir in den kommenden Jahren vorübergehend nutzen werden. Diese wurden neu errichtet und komplett neu eingerichtet. Hier verfügen wir über Klassen- und Fachräume, Lehrerzimmer sowie Büros und Besprechungsräume. Für den Freizeitbereich gibt es ein Außengelände, das mit Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten ausgestattet wird.

Die Planungen für die Errichtung eines Erweiterungsgebäudes, das in den kommenden drei bis vier Jahren errichtet wird, laufen bereits.

Im laufenden Schuljahr ist die Schul- und Unterrichtsentwicklung aufgrund von Beschlüssen der Lehrer- und der Schulkonferenz weiterhin vor allem durch die Einführung von Methoden des kollegialen Feedbacks und des Schülerfeedbacks gekennzeichnet: Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule haben Feedbackbögen entwickelt, mit deren Hilfe Lehrkräfte, die sich gegenseitig im Unterricht besuchen, anhand von vereinbarten Beobachtungskriterien eine Rückmeldung zum Unterricht geben – mit dem Ziel, ihren Unterricht weiterzuentwickeln. Parallel dazu wurden Schülerfeedbackbögen entwickelt, die von Lehrkräften eingesetzt werden, um von ihren Schülerinnen und Schülern eine Rückmeldung zum Unterricht und zum Lernprozess einzuholen und auch auf dieser Grundlage ihren Unterricht weiterzuentwickeln. Wir verbinden hohe Erwartungen mit dem Einsatz dieser Feedbackmethoden und werden in den Gremien unserer Schule über die weitere Arbeit berichten. Wir blicken auf mehr als 46 Jahre Gesamtschulerfahrung zurück – und wir blicken gespannt in die Zukunft. Dabei ist es uns weiterhin ein Anliegen, eine Schule für alle Kinder zu sein.

Zudem arbeiten wir an der Einführung von Lernzeiten, die den Unterricht in den bisherigen Lerngruppen ergänzen und teilweise ersetzen, in denen die Schülerinnen und Schüler möglichst selbstständig und eigenverantwortlich lernen und arbeiten. Sie erhalten dabei die jeweils erforderliche Unterstützung und Begleitung, z.B. durch ein Lerncoaching. Hierzu werden wir uns in diesem Schuljahr z.B. mit Fragen der Aufgabenkultur auseinandersetzen. Ziel ist es, die Lernzeiten mit zielführenden und gut gestellten Lernaufgaben zu gestalten. So werden leistungsstärkere und leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler gleichermaßen individuell gefördert. Die Lernzeiten sollen, wenn die Schulkonferenz die entsprechenden Beschlüsse fasst, ab 2018/19 schrittweise eingeführt werden.

Das Gemeinsame Lernen von allen Kindern ist ein zentrales Merkmal unserer Schule. Seit 1995 unterrichten wir auch Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf – zusammen mit allen anderen Kindern. Wir kümmern uns um Kinder unterschiedlicher Begabungen und fördern sie individuell. Bei uns können alle schulischen Abschlüsse erreicht werden: vom Hauptschulabschluss nach Klasse 9 bis zum Abitur nach 9 Jahren.

Seit vielen Jahren werden bei uns auch Kinder unterrichtet, die aus dem Ausland zu uns gekommen sind. Sie nehmen zunächst am Unterricht in einer Sprachfördergruppe teil. Nach und nach wechseln sie, sofern freie Plätze vorhanden sind, in eine der Regelklassen.

Dies alles ist eine enorme Herausforderung, der wir durch unser Schulprogramm gerecht zu werden versuchen. Hierzu finden Sie viele Informationen auf unserer Homepage.

In organisatorischer Hinsicht sind das 60-Minuten-Raster und das Klassen- sowie das Lehrerraumprinzip fest etabliert:

  • Der Unterricht wird seit dem Schuljahr 2009/10 im 60-Minuten-Rhythmus erteilt. Dies trägt dazu bei, den Schulalltag ruhiger zu gestalten. Darüber hinaus steht mehr Zeit für schüleraktivierende und kooperative Unterrichtsformen zur Verfügung – damit das Lernen besser gelingen kann. 
  • Für die Jahrgänge 8-13 haben wir 2009 mit dem Umzug in das neue Gebäude das Lehrerraumprinzip eingeführt. Die Klassen der Jahrgänge 5, 6 und 7 werden nach wie vor in ihren eigenen Klassenräumen (und zusätzlich in Fachräumen) unterrichtet. Ab dem 8. Jahrgang gehen die Schülerinnen und Schüler für den Unterricht in die Räume bzw. Fachräume ihrer Lehrerinnen und Lehrer. Das Konzept der Lehrerräume trägt dazu bei, lernförderliche Umgebungen zu schaffen und es den Lehrerinnen und Lehrern zu ermöglichen, verschiedene Materialien, z.B. zur individuellen Förderung, immer zur Hand zu haben. Dadurch wird es einfacher, flexibel auf neue Unterrichtssituationen zu reagieren und die individuellen Lernwege der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Die besonderen Bedürfnisse des Gemeinsamen Lernens werden bei der Umsetzung des Lehrerraumprinzips berücksichtigt.

Ich lade Sie bzw. dich ganz herzlich ein, unser Internetangebot

zu nutzen. Auch in den regelmäßig erscheinenden Info-Briefen finden Sie viele Informationen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralph Kuhn

Schulleiter