Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

im Namen der Schulgemeinde der Gesamtschule Rodenkirchen begrüße ich Sie und euch auf unserer Homepage.

Das Schuljahr 2016/17 ist das 46. Jahr der Gesamtschule Rodenkirchen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1971 als eine der ersten Gesamtschulen im Regierungsbezirk Köln hat sie sich immer wieder gesellschaftlichen und schulpolitischen Veränderungen gestellt und sie zum Anlass genommen, sich ständig weiterzuentwickeln.

Das Gemeinsame Lernen von allen Kindern ist ein zentrales Merkmal unserer Schule. Seit 1995 unterrichten wir auch Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf – zusammen mit allen anderen Kindern. Wir kümmern uns um Kinder unterschiedlicher Begabungen und fördern sie individuell. Bei uns können alle schulischen Abschlüsse erreicht werden: vom Hauptschulabschluss nach Klasse 9 bis zum Abitur nach 9 Jahren.

Seit vielen Jahren werden bei uns auch Kinder unterrichtet, die aus dem Ausland zu uns gekommen sind. Sie nehmen zunächst am Unterricht in einer Vorbereitungsklasse teil. Nach und nach wechseln sie, sofern freie Plätze vorhanden sind, in eine der Regelklassen.

Dies alles ist eine enorme Herausforderung, der wir durch unser Schulprogramm gerecht zu werden versuchen. Hierzu finden Sie viele Informationen auf unserer Homepage.

In organisatorischer Hinsicht sind das 60-Minuten-Raster und das Klassen- sowie das Lehrerraumprinzip fest etabliert:

  •   Der Unterricht wird seit dem Schuljahr 2009/10 im 60-Minuten-Rhythmus erteilt. Dies trägt dazu bei, den Schulalltag ruhiger zu gestalten. Darüber hinaus steht mehr Zeit für schüleraktivierende und kooperative Unterrichtsformen zur Verfügung – damit das Lernen besser gelingen kann. 
  •   Für die Jahrgänge 8-13 haben wir 2009 mit dem Umzug in das neue Gebäude das Lehrerraumprinzip eingeführt. Die Klassen der Jahrgänge 5, 6 und 7 werden nach wie vor in ihren eigenen Klassenräumen (und zusätzlich in Fachräumen) unterrichtet. Ab dem 8. Jahrgang gehen die Schülerinnen und Schüler für den Unterricht in die Räume bzw. Fachräume ihrer Lehrerinnen und Lehrer. Das Konzept der Lehrerräume trägt dazu bei, lernförderliche Umgebungen zu schaffen und es den Lehrerinnen und Lehrern zu ermöglichen, verschiedene Materialien, z.B. zur individuellen Förderung, immer zur Hand zu haben. Dadurch wird es einfacher, flexibel auf neue Unterrichtssituationen zu reagieren und die individuellen Lernwege der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Die besonderen Bedürfnisse des Gemeinsamen Lernens werden bei der Umsetzung des Lehrerraumprinzips berücksichtigt.
Im laufenden Schuljahr ist die Schul- und Unterrichts- entwicklung aufgrund von Beschlüssen der Lehrer- und der Schulkonferenz vor allem durch die Einführung von Methoden des kollegialen Feedbacks und des Schülerfeedbacks gekennzeichnet: Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule haben Feedbackbögen entwickelt, mit deren Hilfe Lehrkräfte, die sich gegenseitig im Unterricht besuchen, anhand von vereinbarten Beobachtungskriterien eine Rückmeldung zum Unterricht geben – mit dem Ziel, ihren Unterricht weiterzuentwickeln. Parallel dazu wurden Schülerfeedbackbögen entwickelt, die von Lehrkräften eingesetzt werden, um von ihren Schülerinnen und Schülern eine Rückmeldung zum Unterricht und zum Lernprozess einzuholen und auch auf dieser Grundlage ihren Unterricht weiterzuentwickeln. Wir verbinden hohe Erwartungen mit dem Einsatz dieser Feedbackmethoden und werden in den Gremien unserer Schule über die weitere Arbeit berichten. Wir blicken auf mehr als 45 Jahre Gesamtschulerfahrung zurück – und wir blicken gespannt in die Zukunft. Dabei ist es uns weiterhin ein Anliegen, eine Schule für alle Kinder zu sein.


Ich lade Sie bzw. dich ganz herzlich ein, unser Internetangebot zu nutzen. Auch in den regelmäßig erscheinenden Info-Briefen finden Sie viele Informationen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralph Kuhn

Schulleiter