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10.05.2018

„Tag der Erinnerung“ an der Gesamtschule Rodenkirchen

Die Gesamtschule Rodenkirchen hat sich in diesem Jahr erstmals am „Tag der Erinnerung“ der Bürgervereinigung Rodenkirchen e. V. beteiligt. Am 8. Mai, dem Datum des Kriegsendes in Deutschland vor 73 Jahren, schildern Zeitzeugen in Schulen des Bezirks Rodenkirchen ihre persönlichen Erlebnisse aus der Kriegs- und Nachkriegszeit. Zeitzeugen erzählen jungen Schülerinnen und Schülern von ihrer Kindheit und von Erlebnissen im nationalsozialistischen Deutschland. Zeitzeugnisse sind von unschätzbarem Wert für das kulturelle Gedächtnis unserer Gesellschaft. Sie fördern den Austausch zwischen den Generationen und schaffen gleichzeitig eine Öffentlichkeit für persönliche Erinnerungen.
Der 83jähige Herr Baum aus Köln-Weiß stellte sich vielen neugierigen Fragen der Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9.2 und 9.4, die kurz vor diesem Zusammentreffen sich im GL-Unterricht ausführlich mit der Zeit des Nationalsozialismus intensiv beschäftigt und kritisch auseinander gesetzt hatten. Herr Baum fesselte die sehr interessierten Schülerinnen und Schülern mit seinen Schilderungen, die er ab dem Jahr 1942 in der Gemeinde Weiß erlebt hatte und an die er sich teilweise noch sehr präzise erinnern konnte. Für alle Beteiligten war dieses Zusammentreffens ein besonderes Erlebnis.



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