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26.06.2017

Traumhaftes Schattentheater wie im falschen Film – 2. Aufführung des Faches „Darstellen und Gestalten“

Wer hätte das gedacht? – Die menschlichen Schatten führen plötzlich ein Eigenleben. Mit diesem Kunstgriff erzählten die Schülerinnen und Schüler des DG-Kurses der Jahrgangsstufe 8 unter der Leitung von Volker Müller und Agnes vom Hövel in einer gelungenen Inszenierung aus Schatten- und Sprechtheater die philosophisch anmutende Geschichte von den menschlichen Schatten, die unser vermeintlich so selbstverständliches Treiben plötzlich hinterfragen, um sich diesem zu entziehen.
Eine weitere Gruppe von Schülerinnen und Schülern dieses Kurses entführte das gebannte Publikum im Pädagogischen Zentrum unserer Schule danach in die Welt bekannter Filmklassiker. Der Plot war so einfach wie gelungen zugleich: Zwei Jugendliche treffen sich zum Filmeabend. Plötzlich verschwindet das Mädchen im Fernseher. Das Publikum staunt nicht schlecht, als es die beiden Protagonisten „im falschen Film“ als Schatten entdeckt - inmitten bekannter Szenen aus Filmklassikern wie James Bond oder Titanic.
Auch das Stück „Traumhaft“ des zweiten DG-Kurses der Jahrgangsstufe 8 unter der Leitung von Karin Flau und Bettina Büttgen ließ Traumhaftes, Fiktion und Realität auf der Bühne ineinander verschwimmen. Gute und böse Mächte verbargen sich hinter kunstvoll gestalteten Masken und verkörperten, gespielt durch die Schülerinnen und Schüler des Kurses, das menschliche Spiel von Gut und Böse, Traum und Wirklichkeit. So warf das Stück stilisiert die Frage auf, was diese Mächte, die sich in unseren Träumen unterbewusst zeigen, mit uns zu tun haben.
Nach der Pause zeigten die Schülerinnen und Schüler der DG-Kurse des 10. Jahrgangs unter der Leitung von Jutta Specht, Jörg Saborowski und Stephan Koch ihre filmischen Arbeiten. Drehbücher, Schnitte, die gesamte filmische Umsetzung gelang in beindruckender Vielfalt und Sicherheit. – Die verarbeiteten Themen der Kurzfilme waren an bekannten Genre angelehnt, die in origineller Weise zitiert oder adaptiert wurden; aber auch sozialkritische Töne wurden immer wieder angeschlagen.
In der Gesamtheit war dies ein toller Abend, der durch die engagierte und sichere Arbeit der Schüler unserer Bühnentechnik-AG abgerundet wurde.
Markus Bartsch



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