BERATUNG                                                                                      

Damit das schulische Lernen erfolgreich wird, benötigen Kinder und Jugendliche ein Lernumfeld, in dem sie sich wohlfühlen. Sie benötigen Anerkennung, Freundinnen und Freunde, das Gefühl willkommen zu sein und sich selbst verwirklichen zu können. Die Kinder benötigen Personen, zu denen sie Vertrauen haben, mit denen sie sich austauschen können und mit denen sie auch einmal über belastende und überfordernde Situationen sprechen können. Das sind in der Regel die Tutor*innen. Manchmal macht es jedoch Sinn, sich von ausgebildeten Unterstützer*innen helfen zu lassen. Hierfür steht das Beratungsteam der Gesamtschule Rodenkirchen zur Verfügung.

Wir bieten Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen eine psycho-soziale Beratung an.

Prävention

Unbestreitbar ist, dass Prävention zum Erziehungsauftrag der Schule gehört und damit verpflichtender Handlungsauftrag für alle Lehrerinnen und Lehrer ist.

Durch schulische Prävention sollen ungünstig verlaufende Entwicklungsprozesse frühzeitig erkannt und so beeinflusst werden, dass die individuelle Kompetenzentwicklung optimal gestaltet wird (Hartke & Diehl, 2013). Dabei muss Prävention nachhaltig, zielgerichtet und systematisch sein.

Das Präventionskonzept richtet sich daher an alle Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5 bis 9.

Das Konzept basiert auf den Grundprinzipien moderner Sucht- und Gewaltprävention und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl Aufklärung und Information als auch Methoden zur Lebenskompetenz- und Selbstbewusstseinsförderung enthält.

Die Notwendigkeit einer offensiven Auseinandersetzung mit den Themen Sucht- und Gewaltprävention ergibt sich durch konkrete Erfahrungen an unserer Schule. Die Anzahl der Ordnungsmaßnahmenkonferenzen aufgrund von gewalttätigen Auseinandersetzungen und des Missbrauchs von Drogen hat sich erhöht. Dieser Tendenz wird im Rahmen der Sucht- und Gewaltprävention aktiv entgegengewirkt.

Das Beratungsteam ist Ansprechpartner in der Präventionsarbeit. Es plant und organisiert Maßnahmen der Prävention und interveniert in Krisenfällen.


Melden/Meldet Sie sich/euch bitte bei uns bei:

-         Aggressivität und Konflikten

-         Angstsymptomen

-         Anträgen zur Teilhabe am   Bildungspaket (Sozialpädagog*in)

-         Ausgrenzung - Mobbing

-         Ausländerfeindlichkeit

-         Autoaggression

-         Cybermobbing

-         delinquentem Verhalten, auch   außerhalb der Schule

-         Drogenmissbrauch (auch   Verdacht) in der Schule

-         Schulabsentismus

-         schwerer Krankheit der Eltern

-         schwierige Eltern- / Lehrer*innen   - Beziehungen

-         sexueller Belästigung unter   Schüler*innen

-         Suizid-Äußerungen von Schüler*innen

-         Tod eines Elternteils

-         Trennung der Eltern

-         Verdacht auf   Kindeswohlgefährdung

-         wiederholten   Unterrichtsstörungen

-         Zurückgezogenheit eines Kindes