BERATUNG                                                                                         

Streit mit der besten Freundin tut weh!

Pubertät ist, wenn die Eltern schwierig werden!

Coaching für ein erfolgreiches Schülerleben!

Beratung stellt einen Schwerpunkt im Erziehungskonzept der Gesamtschule Rodenkirchen dar.

Ziel der Beratung ist es, den Schülerinnen und Schülern eine bestmögliche Entwicklung zu gewährleisten. Dazu gehört, nicht nur bei Bedarf auf schon bestehende Schwierigkeiten und Probleme zu reagieren, sondern auch, diesen mit geeigneten präventiven Maßnahmen rechtzeitig zu begegnen. 

Das Beratungsteam der Schule setzt sich zusammen aus den Beratungslehrerinnen der Abteilungen I (Jg. 5 - 7) und II (Jg.8 - 10), zwei sozialpädagogischen Fachkräften und dem Didaktischen Leiter. Die zuständige Schulpsychologin des schulpsychologischen Dienstes der Stadt Köln berät und unterstützt regelmäßig das Beratungsteam.

 

  Wenn etwas nicht rund läuft in der Schule, sind wir für Sie da!

Das Beratungsteam:

Michael Knöpfel

  Raum B.01.12
0221-35018-40
michael.knoepfel@ge-roden.de

 

Dipl. - Sozialpädagoge

  • Beratung für Schülerinnen und  Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer
  •  Krisenintervention/ Einzelfallhilfe
  •  Förderstunde zum sozialen Lernen im   5. und 6. Jahrgang (FÖS 2)
  • Soziale Gruppenarbeit
  •  Projektarbeit:
    Drogenprävention (8. Jg.),
    Soziale Netzwerke (6. Jg.),
    Liebe- Freundschaft- Sexualität (6. Jg.)
  •  Erlebnispädagogische Angebote
  •  Offene Freizeitangebote

Aysegül Güler


   Raum B.01.13
0221-35018-41
ayseguel.gueler@ge-roden.de 

 

Dipl. Sozialarbeiterin

  • Beratung für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer
  • Krisenintervention/ Einzelfallhilfe
  • Förderstunde zum sozialen Lernen im   5. und 6. Jahrgang (FÖS 2)
  • Soziale Gruppenarbeit
  • Projektarbeit:
    Projekttag zur Mediennutzung (Cybermobbing) SK Stiftung Jungend und Medien (6. Jg.),
    Liebe- Freundschaft- Sexualität (6. Jg.)
  • Vermittlung bei kulturspezifischen Konflikten
  • Internationale Vorbereitungs-klasse: spezifische Beratung, päd. Begleitung und Unterstützung
  • Offene Freizeitangebote

Renate Göser

 

   Raum B.01.10
0221-35018-12
renate.goeser@ge-roden.de 

 

  

  • Beratungslehrerin für den 8. – 10. Jahrgang
  • Beratung für Schülerinnen und  Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer
  • Schullaufbahnberatung und  Berufsorientierung
  • Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit

Ursula Sellmann

   Raum B.01.11
0221-35018-11
uschi.sellmann@ge-roden.de 

 

  

  • Beratungslehrerin für den 5. – 7. Jahrgang
  • Beratung für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer
  • Arbeit mit Klassen oder Gruppen
  • Präventionsarbeit mit Lehrerinnen  und Lehrern (Tutoren 5. Jg.)

Heinz-Peter Beckers

  Raum B.00.04
0221-35018-20
heinz-peter.beckers@ge-roden.de 

 

Didaktischer Leiter

  • Entwicklung und Erarbeitung neuer  Konzepte
  • Organisation von  Informations-veranstaltungen für Eltern und Kollegium
  • Information und Vertretung des  Beratungsteams in der Schulleitung

Prävention

Alle Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs absolvieren ein Sozialtraining. Im 5. Jahrgang findet dies in der wöchentlich stattfindenden FÖS-2-Stunde seinen Platz. Ein Tutor und einer der Sozialpädagogen arbeiten mit den Klassen. Folgende Themen  werden bearbeitet (in Anlehnung an Krucinski (2011) und Großmann (1996)):

  • Wir in unserer neuen Klasse,
  • sich auf Regeln einlassen,
  • sich gegenseitig kennenlernen und akzeptieren,
  • Formen der Zusammenarbeit als Partner oder Gruppe,
  • Umgang mit Gefühlen – Gefühle benennen,
  • Vertrauensübungen,
  • zuhören, reden, verstehen,
  • Feedback,
  • gemeinsam ein Ziel erreichen,
  • Entspannungs- und Konzentrationsübungen,
  • Konflikte friedlich lösen,
  • Ich-Stärke und Selbstwertgefühl aufbauen.

Im 6. Jahrgang wird je nach Bedarf an Themen gearbeitet, in Form von Projekten oder Klassengesprächen. Beispiele:  „Umgang miteinander in Sozialen Medien“, Mobbing, Mädchen/Jungen, „Ich wachse mit meinen Stärken und Schwächen“, Umgang mit Konflikten, Freundschaft: meine Clique, meine Freunde, meine Familie, …

Im 7. Jahrgang wird bei akuten Anlässen mit Klassen oder Gruppen gearbeitet.

8. Jahrgang, 9. Jahrgang, 10. Jahrgang

Drogenprävention, Berufsorientierung, Schullaufbahnberatung

 Elternabende

Regelmäßig finden thematische Elternabende statt, z.B.:

  • Psychische Erkrankungen in der Pubertät
  • Suchtprävention
  • Soziale Netzwerke/Cybermobbing
  • Gewaltprävention
  • Trennung-Scheidung – und das Kind?

Bei folgenden akuten Themen wird das Beratungsteam tätig:

Das Themenspektrum, das uns als Beratungsteam beschäftigt, ist sehr weit. Es beginnt bei (harmlosen) Konflikten zwischen Schülerinnen oder Schülern bis zu schweren Konflikten oder Gefährdungen in Schule und Elternhaus. Hier nur einige Beispiele:

Aggressivität und Konflikte

Angstsymptome

Anträge zur Teilhabe am Bildungspaket

Ausgrenzung -    Mobbing

Ausländerfeindlichkeit

Autoaggression

Cybermobbing

Delinquentes Verhalten, auch außerhalb der Schule

Drogenmissbrauch (auch Verdacht) in der Schule

Schulabsentismus

Schwere Krankheit der Eltern

Schwierige Eltern / Lehrer-beziehungen

Sexuelle   Belästigung unter Schülern

Suizid-Äußerungen   von Schülern

Tod eines   Elternteils

Trennung der   Eltern

Verdacht auf   Kindeswohlgefährdung

Wiederholte   Unterrichtsstörungen

Zurückgezogenheit   eines Kindes

In schweren Fällen erarbeitet und verabredet das Beratungsteam ein Konzept, wie weiter verfahren wird. Dabei arbeiten wir bei Bedarf mit dem Jugendamt, dem schulpsychologischen Dienst der Stadt Köln, therapeutischen Einrichtungen, Kinder- und Jugendpsychologen und in Einzelfällen mit der Polizei zusammen.

Im Fall von Mobbing (oder vermutetem Mobbing) in einer Klasse wird nach Gesprächen mit den Beteiligten entschieden, wie die Schule vorgehen wird. Denkbar sind Interventionsansätze aus dem „No-Blame-Approach“, Projektarbeit mit der Klasse, Sensibilisierung und Information aller unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen einer Klasse, Einbeziehung der Eltern einer Klasse (im Sinne von Haim Omer), u.v.m.

Wir verstehen unter Mobbing eine konflikthafte Kommunikation in der Schule zwischen Schülern, zwischen Lehrern und Schülern oder zwischen Lehrern, bei der

1.    eine Person, von einer oder einigen Personen

2.    systematisch

3.    oft (mindestens einmal pro Woche) und

4.    über längere Zeit

5.    mit dem Ziel, bewusst geschädigt zu werden,

6.    direkt oder indirekt angegriffen wird.

Gezieltes Mobbing ist nur möglich, wenn alle Beteiligten einer Bezugsgruppe wie Klasse, Arbeitsteam oder Verein das Handeln akzeptieren oder einfach nur tolerieren. Jedes Mitglied ist daher beteiligt.

Deshalb ist es so wichtig, mit der gesamten Gruppe zu arbeiten und nicht nur einzelne „Täter“ in den Blick zu nehmen.